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Alternative Breitband-Zugänge wie Glasfaser - Kabel oder Satellit
 
 
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Alternative Breitband-Zugänge wie Glasfaser - Kabel oder Satellit


Seit dem die Deutsche Telekom im Jahre 1999 die so genannte DSL-Technologie eingeführt hat, gilt "DSL" als Pseudonym für Breitband-Internet. Die Anbieter der Alternativen Breitband-Technologien greifen deshalb gerne auf die zusätzliche Bezeichnung "DSL" zurück, um damit "Breitband-Internet" zu suggerieren, obwohl die eigentliche DSL-Technologie mit den Alternativen Technologien nicht zu tun hat.


Neben der DSL-Breitband-Technologie finden Sie in Deutschland hauptsächlich folgende Alternativen: Kabel, Satellit, Strom-Powerline, WiMAX und UMTS mit der Tuner-Technologie HSPA.

Das Kabel-Breitband-Internet ist der zwischenzeitlich größte Konkurrent gegenüber den DSL-Providern. Während die DSL-Provider in den heutigen Komplett-Paketen Geschwindigkeiten von zwischen 2000 KBit/s und 16.000 KBit/s anbieten, liegen die von den Kabel-Providern angebotenen Geschwindigkeiten bereits bei bis zu 32.000 KBit/s. Während die Deutsche Telekom seit einigen Jahren erst dabei ist, ausgewählte Großstädte mit VDSL bis 50.000 KBit/s auszustatten, betreiben die Kabel-Provider bereits Teilnetze mit bis zu 100.000 KBit/s und testen bereits Geschwindigkeiten von bis zu 200.000 KBit/s.

Andere Breitband-Technologien sind nicht so erfolgreich wie Breitband-Kabel. Ein Pseudonym für Erfolglosigkeit ist Powerline, also Strom aus der Steckdose. Insgesamt vier große Energieversorger haben sich an Powerline versucht und alle mussten sie feststellen, die Stromleitungen lassen sich nicht für Breitband-Internet aufrüsten. Die Stromnetze sind einfach zu störanfällig gegen äußere Einflüsse. Was geblieben ist, sind einzelen Powerline-Leitungen innerhalb der Wohnung oder Powerline für andere Daten- und Informationsdienste, bei denen es nicht so unbedingt auf Störungen ankommt.

Am deutschen Markt etablieren wollte sich auch Internet via Satellit; die Marke Sky-DSL ist bundesweit sehr bekannt. Allerdings hat Internet via Satellit große Nachteile gegenüber Breitband-Internet über DSL oder über die Kabelnetze der großen Kabelnetzbetreiber. Die Betreiberkosten für die Satelliten sind einfach zu hoch als das man dem Kunden sowohl die Download-Richtung als auch die Upload-Richtung über Satellit zur Verfügung stellen kann. In der Praxis wurden dem Kunden Modelle angeboten, bei denen die Abfragen über die eigentlichen Telefonleitungen liefen und nur die Anfragen über Satellit wieder zurück kamen. Zwischenzeitlich gibt es auch Angebote, die sowohl Download als auch Upload über Satellit bieten, doch im Verhältnis zu der Festnetz-Konkurrenz sind derartige Angebote viel zu teuer. Alleine für die Satelliten-Schüssel einschließlich deren fachlichen Einmessung kostet dem Kunden eine Einstandssumme von mehr als 500 Euro. Außerdem sind die Ping-Zeiten wegen der Entfernung zum Satelliten (36.000 KM) viel zu lang.

Eine zwischenzeitlich ernstzunehmende Konkurrenz kommt ebenfalls aus der Luft, nämlich die UMTS-Technologie mit dem Geschwindigkeits-Tuner HSPA. Zwischenzeitlich haben drei der vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber ihre UMTS-Netze auf HSPA aufgerüstet und bieten teilweise bereits Geschwindigkeiten von bis zu 28,8 MBit/s. Eine Hochgeschwindigkeit fürs Internet, die durchaus als vollwertige Alternative gelten kann. Ein wesentlicher Vorteil von UMTS-HSPA gegenüber Festnetz-Internet ist: UMTS ist mit den geeigneten Endgeräten auch mobil nutzbar.



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